Stiftung Warentest hat 22 Multivitaminsäfte getestet. Mit folgendem Ergebnis:
Nur drei der 22 getesteten Produkte haben überzeugt. „11 plus 11“ von Rabenhorst, das mit 3,99 Euro teuerste Produkt, erhielt die Bestnote 1, auf Platz zwei und drei kamen Amecke „intense Multivitamin“ für 1,69 Euro und „Fruchtstern Multivitaminsaft“ von Netto Marken-Discount für nur 95 Cent pro Liter.
Die meisten Säfte enthielten anstatt der versprochenen Fruchtsäfte synthetische Vitamine, oft überdosiert. Eine Überdosierung kann aber durchaus gefährlich werden. Zum Beispiel ist es aus Studien bekannt, dass zu viel Vitamin A für Raucher das Krebsrisiko erhöhen könnte.
„In Multivitaminsäften ist meist nicht drin, was draufsteht“, warnt „Test“-Chefredakteurin Anita Stocker. (Quelle: Focus)
Fazit: am Besten den Saft selber pressen!
So sollte ein Multivitamin sein:
- Synthetische Vitamine werden den Säften meistens zugefügt, müssen aber immer auf dem Etikett deklariert werden.
- Multivitaminfruchtsaft bedeutet, dass mindestens drei Fruchtsäfte gemischt wurden.
- Direktsaft bedeutet, dass der Saft direkt nach dem Pressen abgefüllt wurde.
- Fruchtsaft aus Konzentrat bezeichnet Getränke, bei denen zuerst dem Saft Wasser entzogen wurde, später dann wieder zugesetzt, also rückverdünnt.